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Neues Auto für die Winser Familien- und Seniorenarbeit

Doris Pohland gewinnt Abstimmung unter Mitgliedern der Volksbank

Es wird ihre Arbeit deutlich erleichtern: Am Mittwoch nahm Doris Pohland in der Wolfsburger Autostadt ein viertüriges VRmobil der Marke VW-Up! in Empfang. Die Leiterin des Familien- und Seniorenservicebüros der Gemeinde Winsen (Aller) hatte sich zuvor erfolgreich an einer Ausschreibung der Volksbank Südheide – Isenhagener Land – Altmark beteiligt. Seit vielen Jahren spendet diese Genossenschaftsbank VRmobile an Einrichtungen, die sich für gemeinnützige Zwecke engagieren. Eine Jury hatte Pohlands Bewerbung mit in eine Vorauswahl aufgenommen und die endgültige Entscheidung über die Vergabe dann den Mitgliedern der Bank überlassen. Bei der folgenden Abstimmung über insgesamt sieben Bewerbungen erhielt das Familien- und Seniorenservicebüro immerhin 25 % des Votums.

Über diesen großen Zuspruch freut sie sich sehr: „Das ist wirklich ein schöner Rückenwind für meine Arbeit. Bei all den Bürgerinnen und Bürgern, die mit ihrer Stimme unsere Familien- und Seniorenarbeit unterstützt haben, bedanke ich mich sehr herzlich. Ebenso bin ich der Volksbank und ihren Mitarbeiter*innen dafür verbunden, dass sie diese Ausschreibung durchgeführt haben.“

Zur Abholung des VRmobils reiste sie gemeinsam mit Jessica Helmbrecht, der Leiterin der Winser Volksbank-Geschäftsstelle, nach Wolfsburg. Unter Corona-Bedingungen fiel die Übergabe zwar deutlich weniger festlich aus als in früheren Zeiten. Pohlands Freude über den neuen Dienstwagen schmälerte dies jedoch nicht. Für ihre Arbeit muss sie regelmäßig größere Fahrtstrecken zurücklegen.

Senior*innen, aber auch viele Familien benötigen ihre Unterstützung. Sie hilft jungen Eltern, die Elterngeld beantragen möchten oder nach der Geburt ein Begrüßungsgeschenk erhalten. Ebenso assistiert sie bei der Stellung von Anträgen oder begleitet die Senioren bei der Begutachtung durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung. Im Anschluss trägt sie dann mit dazu bei, dass die betroffenen Personen ihre Hilfsmittel auch erhalten. Doris Pohland stellt hierzu fest: „Vom Rollator bis zum Notfallknopf – kaum jemand weiß, wie solche Leistungen auf Rezept zu bekommen sind und an wen man sich dafür wenden kann. Infolge von Krankheiten, Unfällen oder Altersgebrechen ist es den Menschen aber oftmals nicht möglich, mich im Büro aufzusuchen.“ Unverzichtbar ist somit häufig der persönliche Besuch bei den Klient*innen.

Vom Winsener Ortskern aus fährt Doris Pohland deshalb in alle Himmelsrichtungen: 12 km nach Thören, 10 km nach Meißendorf, 8,4 km nach Walle und 6 km nach Stedden. In der Vergangenheit nutzte sie für diese Wege ausschließlich ihr privates Fahrzeug. Nun steht ihr dafür das VRmobil zur Verfügung. Perspektivisch verbindet sie mit diesem Auto ganz neue Möglichkeiten der Unterstützung.

„Vielleicht“, so Pohland, „können mit dem neuen Dienstwagen auch neue Projekte entstehen, z.B. ein Einkaufsbegleitservice durch Ehrenamtliche oder Fahrdienste zu Ärzten. Das würde mich freuen.“