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Archivierte Berichte

Hier finden Sie ausschließlich archivierte Berichte aus unserer Rubrik "Aktuelles" / "amtl. Bekanntmachungen" - aktuelle Satzungen z.B. finden Sie auf der Seite Ortsrecht

Klettern und balancieren, hangeln und rutschen:

In Bannetze wird am 13. August 2016 die »Blumenwiese« eingeweiht

André und Luca waren nicht zu bremsen: Die beiden Youngster – acht und neun Jahre alt – fassten kräftig mit an bei den beiden Hand- und Spanndiensten in Bannetze am Sniederstieg. Und sie hatten jede Menge Spaß dabei: Konnten sie doch – im Gegensatz zu den Eltern und »Großen« – zwischendurch immer wieder einmal rutschen und hangeln, klettern oder balancieren.

Schließlich wurden diesmal nicht mit vereinten Kräften die Wirtschaftswege von Bannetze saniert, sondern der marode und in die Jahre gekommene Spielplatz hinter dem Feuerwehrgerätehaus. Das Kernstück der neuen Anlage bildet nun eine große Kletterkombination, die bereits rund drei Wochen zuvor von einer Fachfirma inklusive der Fundamente aufgebaut worden war. Ihren Namen – die »Blumenwiese« – verdankt die ungewöhnlich vielseitige Gerätekombination ihren hohen gebogenen Masten, an deren Enden farbige, stilisierte Blumen das Sonnenlicht speichern und in der Dämmerung reflektieren.

Inzwischen ist – auch dank Luca und André – unter der »Blumenwiese« eine rund 40 Zentimeter hohe Fallschutzschicht aufgebracht. Sören Dierking, gelernter Forstwirt und er- fahrener GaLaBauer, führte Regie bei diesen Arbeiten. Im Vorfeld hatten eine Landschafts- architektin aus Celle, der Spielgeräte-Hersteller »Spiel-Bau GmbH« aus Brandenburg und der Fallschutz-Hersteller »Öcocolor« Rolf von der Horst, den stellvertretenden Ortsbürgermeister Thören / Bannetze bei Planung und Finanzierung des Großprojektes intensiv unterstützt.

Eine – natürlich nicht ganz ernst gemeinte – Demonstration »Pro Spielplatz« während des letztjährlichen Dorfbesuches von Bürgermeister Dirk Oelmann half zumindest »psychologisch«. Die Unterstützung durch die Gemeinde war gesichert, und durch die gute Kooperation mit dem Bauamt und die tatkräftige Hilfe von Bauhofleiter Volker Behr konnte von der Horst sein Versprechen tatsächlich einlösen: »Die Blumenwiese kann noch in diesem Jahr bespielt werden!«

So gibt es also am Samstag, den 13. August 2016, eine Eröffnung für Groß und Klein: Mit Hilfe der drei Dorfvereine – Sportverein, Schützenverein und Freiwillige Feuerwehr und ihren »Chefs« Wolfgang Daps, Moritz Hackbarth und Eike Lammers – »steigt« ab 11.00 Uhr am Sniederstieg / Meiers Berg ein kleines Eröffnungsfest mit zünftigen Bratwurst-Grill und kühlen Getränken.

Und bei gutem Wetter mit der musikalischen Untermalung von Keyboarder Heinz-Dieter Reith, der 2015 auf ein stolzes 50jähriges Jubiläum als Musiker zurückblicken konnte.

»Richtig« (das heißt: komplett) fertig wird die Anlage wohl erst 2017: Der neue Container am Feuerwehrgerätehaus – inzwischen bewährt als Materiallager – soll nach Absprache mit dem Ortsbrandmeister Eike Lammers teilweise wie die benachbarte Remise als Blickfang mit Holzlamellen oder mit Pflanzen gestaltet werden. »Während der Arbeiten sind von den Helfern weitere wichtige Anregungen gekommen«, kommentierte der stellvertretende Ortsbürgermeister die weiteren Etappen für das Areal am Sniederstieg, »das wird den Spielplatz noch interessanter und die Instandhaltung und Wartung effektiver machen!"

So regte Frank Meyerhoff an, für eine regelmäßige Bewässerung des neuen Rasens und der im Frühjahr geplanten Pflanzen und »Schattenspender« eine Wasserpumpe zu installieren – was die Pflege der Pflanzen deutlich erleichtern dürfte. Und Bianka Mönnich, eine der engagierten Mütter im Dorf, fand es »nur schade, dass noch eine Schaukel fehlt«.

Aber auch hier ist bereits »Land in Sicht«, so Rolf von der Horst: »Ich bin den Vereinen nicht nur für ihre ehrenamtliche Hilfe bei der Organisation der Eröffnung dankbar. Wolfgang Daps, Moritz Hackbarth und Eike Lammers haben spontan zugesagt, den Erlös aus dem Essen- und Getränkeverkauf für die Anschaffung einer Schaukel zu spenden.

Da werden zwar zunächst noch einige Euro fehlen, aber den Rest bekommen wir auch in den nächsten Monaten zusammen.«

Übrigens: Gäste – und ganz besonders Kinder – sind herzlich willkommen!