Liebe Bürgerinnen und Bürger,
ein Jahr voller Prüfungen liegt hinter uns. Als Gemeinschaft haben wir in dieser Zeit immer wieder Lösungen gefunden und uns den Herausforderungen gestellt.
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Liebe Bürgerinnen und Bürger,
ein Jahr voller Prüfungen liegt hinter uns. Als Gemeinschaft haben wir in dieser Zeit immer wieder Lösungen gefunden und uns den Herausforderungen gestellt.




Ein besonders prägendes Ereignis war zweifelsohne das Hochwasser, das uns an der Schwelle zum neuen Jahr völlig unerwartet traf. Die Wucht und das Ausmaß des Ereignisses haben uns gezeigt, wie verletzlich wir gegenüber Naturereignissen sind. Trotz der großen Schäden, die insbesondere das aufsteigende Grundwasser verursachte, können wir sagen, dass die Gemeinde Winsen (Aller) noch weitgehend glimpflich davongekommen ist.
Ein herzliches Dankeschön gilt den zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfern, die in dieser Krisensituation schnell und unermüdlich Unterstützung leisteten. Insbesondere die Freiwillige Feuerwehr, die DLRG, das DRK und das THW haben mit großem Einsatz dafür gesorgt, dass die Situation gemeistert werden konnte.
Auch viele Bürgerinnen und Bürger, Firmen und Landwirte halfen tatkräftig beim Sandsäcke-Befüllen oder boten Unterstützung bei der Unterbringung und Versorgung Betroffener an. Es war beeindruckend zu sehen, wie unser Zusammenhalt in dieser schwierigen Lage greifbar wurde und uns als Gemeinde stärkte. Dank dieser Hilfsbereitschaft und der Hochwasserschutzmaßnahmen, die wir zuvor umgesetzt hatten, konnten wir die schlimmsten Folgen des Hochwassers abwenden.
Unsere Schutzvorrichtungen funktionierten gut, auch wenn sie an ihre äußersten Belastungsgrenzen stießen. Doch diese strapaziöse Erfahrung hat uns eine wichtige Lektion erteilt: Wir dürfen uns auf den bisherigen Maßnahmen nicht ausruhen. Angesichts des Klimawandels müssen wir uns dafür wappnen, dass solche Ereignisse häufiger auftreten könnten.
Nach dem Hochwasser haben wir deshalb eine Katastrophenarbeitsgruppe ins Leben gerufen, die sich aus Experten der Verwaltung, der Feuerwehr und des Bauhofs zusammensetzt. Diese Gruppe arbeitet intensiv daran, unsere Schutzmaßnahmen zu optimieren und uns für zukünftige Krisen besser vorzubereiten. Ein erster Schritt war die Anschaffung von Notstromaggregaten; sie werden es ermöglichen, im Falle eines Stromausfalls wichtige Infrastrukturen zu sichern und Anlaufstellen für die Bürger bereitzustellen.
Darüber hinaus haben wir an wichtigen Gebäuden wie der Grundschule und dem Feuerwehrgerätehaus in Winsen Einspeisevorrichtungen installiert, um auch bei einem Ausfall der Energieversorgung handlungsfähig zu bleiben. Diese Maßnahmen sind Teil eines langfristigen Plans, der in den kommenden Jahren weiter ausgebaut wird.
Es ist von zentraler Bedeutung, dass wir uns kontinuierlich mit den Risiken auseinandersetzen, die auf uns zukommen könnten. Das Hochwasser hat gezeigt, dass wir uns nicht auf die Annahme verlassen können, es habe sich lediglich um ein „Jahrhundertereignis“ gehandelt. Infolge des Klimawandels werden wir solche Szenarien in Zukunft häufiger erleben, daher müssen wir uns langfristig darauf vorbereiten.
Ein wichtiger Schritt in diese Richtung ist unsere Teilnahme an der „Hochwasserpartnerschaft Aller“, die Kommunen von Meinersen bis Verden vereint und in der unsere Gemeinde eine führende Funktion innehat. Gemeinsam arbeiten die beteiligten Kommunen daran, den Hochwasserschutz in der Region zu verbessern, und haben insgesamt 50 Maßnahmen entwickelt, die in den kommenden Jahren umgesetzt werden sollen. Für unsere Gemeinde sind insbesondere zwei bauliche Maßnahmen von großer Bedeutung, die zu einem verbesserten Hochwasserschutz führen werden.
Doch wir wissen auch, dass jede Maßnahme gut durchdacht und unter Berücksichtigung der Kosten und des Nutzens bewertet werden muss. Denn nicht jede Überschwemmung erfordert sofortige umfangreiche Schutzmaßnahmen. Wo es sinnvoll ist, werden auch individuelle Lösungen für betroffene Höfe oder kleinere Gebiete angestrebt. Aber dort, wo – wie im Januar in Thören und Südwinsen – ganze Ortsteile bedroht sind, setzen wir klare Prioritäten, um den Schutz unserer Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten. Es bleibt also eine kontinuierliche Aufgabe, die Gemeinde Winsen (Aller) für die Herausforderungen der Zukunft zu rüsten. Ich bin jedoch sehr zuversichtlich, dass wir auch diese Aufgabe gemeinsam meistern werden. Denn wie wir bei der Bewältigung des Hochwassers gesehen haben, ist unser Zusammenhalt unsere größte Stärke.
Das Hochwasser war zweifellos das „Katastrophenhighlight“ des Jahres, das uns viel abverlangt hat und zugleich deutlich machte, wo wir noch besser werden müssen. Ein Problem, das wir nicht verhindern können, ist allerdings das aufsteigende Grundwasser. Jeder, der neu baut oder einen Keller errichtet, steht vor der Aufgabe, geeignete Vorkehrungen zu treffen, um das Eindringen von Wasser zu verhindern.
Dazu gehört etwa das Abdichten von Kellern oder der Einbau von Vorrichtungen in Türen und Fenstern, um Wasser im Falle von Überschwemmungen oder leichtem Grundwasseraufstieg draußen zu halten. Auch hier wird die Gemeinde in Zukunft verstärkt Informationsangebote bereitstellen. Doch es ist wichtig zu betonen, dass die Eigenvorsorge einen unverzichtbaren Bestandteil des Hochwasserschutzes darstellt.
Ein positiver Höhepunkt in diesem Jahr war zweifellos das große Sommerfest „Landkreis Celle trifft… Winsen bewegt sich“. Am 1. Juni wurde bei uns die neue Ausrichtung des Landkreis-Sommerfestes gefeiert. Wir hatten die Gelegenheit, das Fest erstmals in dieser neuen Form zu veranstalten, und damit auch die Messlatte ziemlich hochzulegen.
Besonders beeindruckend war erneut das außergewöhnliche Engagement unserer Vereine. Was hier auf die Beine gestellt wurde, war einfach toll. Es war großartig zu sehen, wie unsere Vereine Hand in Hand zusammenarbeiten, sich gegenseitig unterstützen und miteinander etwas Großartiges ermöglichen. Schon bei den Vorbesprechungen wurde deutlich, wie stark dieser Teamgeist hier vor Ort ausgeprägt ist – jeder stand füreinander ein, und das Resultat war ein rundum gelungenes Fest. Als Bürgermeister erfüllt es mich mit Stolz, zu sehen, wie gut die Zusammenarbeit in unserer Gemeinde funktioniert.
Selbst in herausfordernden Zeiten hat die Gemeinde Winsen (Aller) die Vereinsförderung nie eingeschränkt. Unsere Vereine können nach wie vor auf uns zählen, und die politische Unterstützung bleibt konstant. Und auch in diesem Jahr haben wir zahlreiche Zuschüsse bereitgestellt. Die Vereinslandschaft in Winsen ist wirklich einzigartig.
Egal, ob im sportlichen, kulturellen oder karitativen Bereich – man sieht sich als Teil eines großen Ganzen, als eine Einheit, die zusammenhält. Natürlich bewahrt sich jeder Verein seine eigene Identität, doch gleichzeitig wird das große Miteinander und die Zusammenarbeit über alle Grenzen hinweg deutlich. Was hier funktioniert, ist in vielen anderen Gemeinden nicht selbstverständlich, wie ich immer wieder im Austausch mit anderen Bürgermeistern erfahre. Die Menschen hier sind es, die diesen Erfolg möglich machen, die den „Laden am Laufen halten“ und sich mit vollem Einsatz einbringen.
Ein weiteres, aus meiner Sicht überaus positives Ereignis dieses Jahres war die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Friedrich-Wilhelm Falke aus Wolthausen. Er hat sich über 50 Jahre hinweg der ehrenamtlichen Arbeit in unserer Gemeinde gewidmet und dies auf einer Vielzahl von Gebieten, wie zum Beispiel im Schützenwesen und im Winser Akkordeonverein, aber sicherlich vor allem im politischen Bereich.
Darüber hinaus war er als Gründungsmitglied über insgesamt 15 Jahre lang für die Wirtschaftsbetriebe Allertal aktiv. In all diesen Tätigkeiten hat er sich mit großem Engagement und auf eine Weise eingebracht, vor der man nur höchsten Respekt haben kann.
Es ist wirklich bemerkenswert, dass jemand über fünf Jahrzehnte hinweg Verantwortung übernimmt und dafür sorgt, dass ein Ort wie Winsen (Aller) funktioniert. Diese Kontinuität und Bereitschaft, sich immer wieder für das Gemeinwohl einzusetzen, sind heute leider nicht mehr selbstverständlich. Zwar sind nach wie vor viele Menschen bereit zu helfen, aber nur wenige sind gewillt, Verantwortung zu übernehmen.
Wir brauchen viele helfende Hände, das ist unbestritten, doch genauso wichtig sind diejenigen, die auch bereit sind, Verantwortung zu tragen und sich der damit verbundenen Herausforderungen und Risiken bewusst sind. Es ist besonders wertvoll, dass sich jemand wie Friedrich-Wilhelm Falke durchaus der Mühen bewusst ist, die mit seinem Einsatz verbunden sind, und dennoch unbedingt verhindern will, dass ohne sein Handeln wertvolle Traditionen verloren gehen.
Natürlich bleiben kritische Stimmen bei solchem Engagement nicht aus. Das ist zu erwarten, wenn jemand sich über so lange Zeit so intensiv einbringt. Doch was Friedrich-Wilhelm Falke erreicht hat, war stets erfolgreich und hat sich nie im Nachhinein als grober Fehler herausgestellt. Die 50 Jahre seines ehrenamtlichen Engagements sind somit eine Erfolgsgeschichte, die ihresgleichen sucht. Menschen wie Friedrich-Wilhelm Falke sind eine wertvolle Bereicherung für unsere Gesellschaft.
Sie sind ein Paradebeispiel für diejenigen, die Verantwortung übernehmen und sich über lange Zeiträume hinweg für das Gemeinwohl einsetzen. Ich schätze ihn sehr und hoffe, dass wir auch in der Zukunft mehr Menschen finden, die sich mit ebenso viel Engagement einbringen wie er.
Erfreulich war in diesem Jahr auch die Erkenntnis, dass wir trotz der Herausforderungen in der Kita-Landschaft eine gute Versorgung in Winsen sicherstellen konnten. Die zunehmende Bürokratisierung, der Fachkräftemangel und praxisferne Gesetze erschweren die Arbeit, ebenso wie die zunehmend prekäre finanzielle Ausstattung durch Bund und Land.
Dennoch gelingt es uns, dank eines vorbildlichen Personals die Kitas ohne Fremdfirmen oder Zeitarbeitskräfte zu betreiben – und dies ist im Landkreis Celle einzigartig. In Winsen bieten wir weiterhin Betreuungszeiten von 7 bis 17 Uhr an, was vielerorts nicht mehr möglich ist. Die Ausstattung und das Bildungsangebot unserer Kitas befinden sich auf hohem Niveau.
Wer über den Tellerrand schaut, ist sich dessen bewusst. Daher sollten auch alle Eltern den Wert der von dem Kita-Personal geleisteten Arbeit anerkennen. Wenn Fachkräfte, die diesen Standard ermöglichen, einmal fehlen, können überhaupt keine Änderungsvorschläge mehr umgesetzt werden. Es ist daher entscheidend, unser engagiertes Personal zu halten und wertzuschätzen. Viele Eltern tun dies bereits und bringen sich aktiv ein, was in anderen Gemeinden nicht selbstverständlich ist.
Hervorzuheben ist ebenso, dass es uns gelungen ist, alle Stellen in der Gemeindeverwaltung zu besetzen und somit nicht unter dem grassierenden Fachkräftemangel leiden. Obwohl dieser Mangel allgemein eine ernsthafte Herausforderung darstellt, haben wir frühzeitig Maßnahmen ergriffen und eine gut aufgestellte Verwaltung aufgebaut.
Viele andere Kommunen kämpfen mit größeren Problemen und unbesetzten Stellen. In Winsen liegen wir bei einem Altersdurchschnitt von 42 Jahren, was uns eine gute Mischung aus erfahrenen und jungen Mitarbeitenden ermöglicht, die hervorragend zusammenarbeiten.
Ein wichtiges Thema wird 2025 für viele Bürger in Winsen die Zustellung der neuen Grundsteuerbescheide darstellen. Ab Januar werden diese verschickt, und für viele Eigentümer kann es dann überraschende und möglicherweise unangenehme Veränderungen geben.
Die Neuberechnung der Grundsteuer basiert auf Vorgaben des Bundes, die wir als Gemeinde umsetzen müssen. Die Gesamtsumme der Grundsteuereinnahmen bleibt zwar gleich, doch die einzelnen Beiträge verschieben sich. Besonders Eigentümer älterer Immobilien müssen mit höheren Zahlungen rechnen, da diese nun neu bewertet werden.
Für neuere Häuser könnten hingegen geringere Beträge als zuvor anfallen. In Winsen haben wir bewusst auf eine versteckte Steuererhöhung verzichtet. Der Hebesatz wurde zwar angepasst, jedoch bleiben die Gesamteinnahmen gleich. So werden die negativen Auswirkungen für die Bürger so gering wie möglich gehalten.
2025 wird aus finanzieller Sicht ein herausforderndes Jahr, in dem uns viele Einnahmen wegbrechen. Dies ist vor allem auf die wachsende Aufgabenverlagerung von Bund und Land auf die Kommunen zurückzuführen, z.B. im Zusammenhang mit dem neuen Cannabisgesetz, den Veränderungen in der Schul- und Kita-Betreuung oder der Streichung von Bundes- und Landeszuweisungen aufgrund des überaus zweifelhaften Zensus-Ergebnisses.
Diese Anpassungen werden erhebliche Auswirkungen auf unsere Ressourcen haben, weshalb wir künftig noch flexibler und vorausschauender handeln müssen, um der angespannten Situation gerecht zu werden.
Die Finanzierungslücke müssen wir als Verwaltung schließen, und letztlich sind es die Bürger, die die Kosten über ihre Steuerzahlungen tragen. Die Gemeinde selbst kann keine eigenen Einnahmen generieren, sondern ist auf die Steuerkraft ihrer Bürger angewiesen. Bei den wenigen Steuern, die wir erheben können – wie der Grundsteuer, der Gewerbesteuer, der Vergnügungssteuer oder der Hundesteuer – sind wir gezwungen, in gewissen Bereichen Stellschrauben anzuziehen.
Auch die freiwilligen Leistungen, die wir bisher in einem Umfang angeboten haben, der weit über dem Durchschnitt liegt, müssen zunehmend auf den Prüfstand gestellt werden. Der Landkreis gibt hier beispielsweise nur etwa 3% des Gesamthaushalts für freiwillige Leistungen aus, wir jedoch 8%. Angesichts der schwierigen finanziellen Lage müssen wir daher sorgfältig abwägen, wo der Nutzen für die Bürger am größten ist und wo wir gegebenenfalls Einschnitte vornehmen müssen.
In schwierigen Zeiten ist es wichtiger denn je, eine gut funktionierende Verwaltung zu haben, die effizient mit den verfügbaren Mitteln arbeitet. Unsere Verwaltung ist so aufgestellt, dass wir handlungsfähig bleiben und Fördergelder sinnvoll abrufen können.
Stellenkürzungen würden langfristig einen Schaden anrichten, der den Vorteil kurzfristiger Einsparungen deutlich überwiegt. Es ist entscheidend, dass wir auch in Zukunft in die nötige Personalausstattung investieren, um handlungsfähig zu bleiben.
Ein freudiges Ereignis war im vergangenen Jahr schließlich die Fertigstellung und Einweihung der neuen Kindertagesstätte in Südwinsen. Natürlich gab es Stimmen, die die hohen Kosten in Frage stellten, doch eine Kita ist mehr als nur ein Gebäude. Sie ist ein wichtiger Ort der Bildung und Betreuung für Kinder, die dort oft bis zu zehn Stunden am Tag verbringen.
Angesichts dessen sollten wir diese Investition als das sehen, was sie ist: ein Beitrag zur Zukunft unserer Gesellschaft. Jeder, der die Kita besucht, wird erkennen, dass es sich nicht um einen „Luxustempel“, sondern um eine gut durchdachte Einrichtung handelt, die den Bedürfnissen der Kinder gerecht wird. Kinder sind unsere Zukunft, und es ist nur logisch, dass wir ihnen die bestmögliche Umgebung bieten.
Ein weiterer Aspekt, der in diesem Zusammenhang oft übersehen wird, ist die Bedeutung des Fachpersonals. In Zeiten, in denen Fachkräfte in vielen Bereichen fehlen, müssen wir sicherstellen, dass wir den Erziehern und Betreuern attraktive Arbeitsbedingungen bieten. Nur so lässt sich verhindern, dass wir erneut mit Engpässen konfrontiert werden. Dies hätte direkte Auswirkungen auf die Qualität der Betreuung und die Betreuungszeiten, die entscheidend für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind.
Doch eine gute Kita ist nur ein Teil des großen Ganzen. Als Gemeinde müssen wir stets dafür sorgen, dass wir nicht nur auf aktuelle Herausforderungen reagieren, sondern sie vorausschauend erkennen, bevor sie sich zu größeren Problemen entwickeln. Es ist wichtig, dass wir nicht nur handeln, wenn das Problem bereits da ist, sondern frühzeitig die richtigen Weichen stellen, um ein gutes Leben für alle zu ermöglichen.
Neben der Kindertagesstätte gibt es noch viele andere positive Entwicklungen, die uns in 2024 stolz machen konnten. Ein zentraler Faktor dafür ist das Ehrenamt, ohne das unsere Kommune nicht bestehen könnte. Ehrenamtliche engagieren sich in unzähligen Bereichen – sei es in der Jugendarbeit, im Sport oder in der sozialen Betreuung.
Ohne ihren Einsatz würde unsere Gesellschaft in vielen Bereichen nicht funktionieren. Ehrenamtliche tragen maßgeblich dazu bei, dass die Lebensqualität in unserer Gemeinde aufrechterhalten bleibt. Dieser Einsatz sollte nicht als selbstverständlich betrachtet werden. Vielmehr müssen wir uns regelmäßig bewusstmachen, wie viel wir den Ehrenamtlichen verdanken.
Aber auch das, was wir als Gemeinde insgesamt erreicht haben, verdient Anerkennung. Wir sind eine innovative und zukunftsorientierte Kommune, die in den letzten Jahren kontinuierlich gewachsen ist. Neue Neubaugebiete und Gewerbeansiedlungen tragen dazu bei, dass Winsen (Aller) nicht nur viele Menschen als Wohnort anspricht, sondern auch als attraktiver Standort für Unternehmen gilt.
Auch immer mehr Touristen schätzen die Schönheit und Lebensqualität, die sich ihnen hier bieten. Dieser Blick von außen zeigt uns oft, wie viel wir selbst in unserem Alltag vielleicht übersehen – aber es ist auch eine Erinnerung daran, wie wertvoll das ist, was wir hier zusammen geschaffen haben. Gerade in einer Zeit, in der viele Kommunen mit Herausforderungen wie dem demografischen Wandel oder wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu kämpfen haben, haben wir als Gemeinde die Weichen für die Zukunft gestellt.
Abschließend lässt sich also feststellen, dass wir in 2024 in Winsen – und das beinhaltet natürlich auch Thören, Bannetze, Walle, Stedden, Wolthausen, Meißendorf und Südwinsen – viel erreicht haben.
Wir haben miteinander dafür gesorgt, dass unser Ort ein lebenswertes Zuhause bleibt, in dem sich sowohl Familien als auch Unternehmen wohlfühlen. Der Erfolg ist das Ergebnis von Zusammenarbeit, vorausschauendem Handeln und dem Engagement vieler Menschen – sowohl in der Verwaltung als auch im Ehrenamt. Wir dürfen stolz darauf sein, aber nicht aufhören, uns weiterzuentwickeln, um für die kommenden Herausforderungen gut vorbereitet zu sein.
Gemeinsam werden wir auch in den nächsten Jahren weiterhin auf einem erfolgreichen Weg bleiben.
Dirk Oelmann