Der rot-weiße Bürgerbus ist ein mittlerweile vertrauter Anblick auf den Straßen unserer Gemeinde, und das seit nunmehr über zehn Jahren. Allerdings wird dem genauen Beobachter nicht entgangen sein, dass es zwischendrin schon einmal einen Wechsel des Fahrzeugs gegeben hat.
Und auch jetzt steht wieder die Vorstellung des neuen und noch moderneren Bürgerbusses an, denn nach 340.000 Kilometern Laufleistung und 22.100 transportierten Fahrgästen hat der bisherige Bus ausgedient. Die Reparaturanfälligkeit ist im letzten Jahr stark angestiegen und so sind die beherzten Frauen und Männer, die alle ehrenamtlich an fünf Tagen in der Woche die Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste der Gemeinde Winsen (Aller) von einem Ortsteil zum anderen befördern, schon manches Mal mit einem mulmigen Gefühl unterwegs gewesen.
Doch nun ist er da, der neue Bürgerbus. Am 06. Juni wird er offiziell vorgestellt und ab 08. Juni ist er im Dienst. Wieder für ca. fünf Jahre wird der neue Rot-Weiße die Mobilität in unserer Gemeinde ein großes Stück weit sicherstellen und den Menschen, die schon lange Stammgäste sind oder es noch werden wollen, das Gefühl geben, dass hier alles über kurze Wege zu erreichen ist.
Julius Krizsan und seinem Fahrerteam von dieser Stelle aus eine gute und sichere Fahrt auf dem neuen Gefährt und einen großen Dank für diese liebgewonnene Selbstverständlichkeit, die nur aus dem Engagement dieser tollen Truppe existieren kann.
Auch neu in den Dienst gestellt wird bzw. wurde schon die neue Kindertagesstätte des Johannes Kindergarten in Südwinsen. Bereits seit Anfang März sind die Kinder schon in den neuen Räumlichkeiten untergebracht, die nun am 06. Juni mit Fertigstellung der Außenanlagen offiziell eingeweiht werden.
Für ca. 1 Million Euro Investitionssumme ist hier ein weiterer Baustein in der flächendeckenden Betreuung von Kindern von ein bis fünf Jahren entstanden, der sich an Ausstattung und Funktionalität mit den in unserer Gemeinde gesetzten hohen Standards messen kann. Das Erzieherinnenteam um die neue Leitung, Frau Maren Rodehorst, ist froh, dass nun nach über einem Jahr in der Not-/Übergangsunterkunft am Galgenberg jetzt wieder eigene Räume bezogen werden konnten und die Normalität wieder hergestellt ist. An dieser Stelle gilt es auch einmal denen zu danken, die diese nicht immer leichte Zeit der Ausquartierung ohne großes Murren mitgetragen haben – die Eltern mit ihren Kindern und die Erzieherinnen, die neben ihrer normalen Arbeit sowohl in die Planung der neuen Räumlichkeiten als auch am reibungslosen Umzug und Neubeginn im neuen Gebäude beteiligt gewesen sind.
Wie schon bei anderen in jüngerer Vergangenheit errichteten oder umgebauten Gebäuden ist ebenso in Südwinsen ist wieder darauf geachtet worden, dass die Räumlichkeiten neben der eigentlichen Bestimmung auch für die Dorfgemeinschaft nutzbar sind. So wird das Seniorenkaffee dort genauso stattfinden wie die Ortsratssitzungen, und auch bei den zukünftigen Wahlen hat ein Teil der Südwinser Bevölkerung dort wieder seine gewohnte Anlaufstelle.
Dirk Oelmann
Bürgermeister
