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Archivierte Berichte

Hier finden Sie ausschließlich archivierte Berichte aus unserer Rubrik "Aktuelles" / "amtl. Bekanntmachungen" - aktuelle Satzungen z.B. finden Sie auf der Seite Ortsrecht

Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten: Gratulation an unsere Absolventinnen

Ihr großer Einsatz, die vielen Mühen wurden belohnt: Am 23. Juni haben Frau Kathrin Rehländer und Frau Sarah Meyer ihre Abschlussprüfung am Niedersächsischen Studieninstitut für kommunale Verwaltung bestanden und dadurch die Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten erfolgreich beendet.

Aus diesem Anlass gratuliere ich Frau Meyer und Frau Rehländer im Namen der Verwaltungsleitung sehr herzlich und wünsche ihnen alles Gute für die weitere berufliche Zukunft. Wenn wir gute Leute durch die Ausbildung führen und wenn sie diese dann mit guten Zensuren abschließen können, dann ist das ein Aushängeschlid für unsere Arbeit. Als überaus erfreulich empfinde ich es auch, dass wir mit diesen Absolventinnen zwei Frauen aus unserer Region auf ihren Beruf vorbereiten konnten – und dass sie mit all ihren Fähigkeiten nun als Mitarbeiterinnen der Winser Gemeindeverwaltung erhalten bleiben.

Der Beruf des Verwaltungsfachangestellten, für den sich Frau Rehländer und Frau Meyer entschieden haben, zeichnet sich dadurch aus, dass er besonders vielschichtig ist. Den Absolventinnen und Absolventen eröffnet sich eine große Bandbreite an Möglichkeiten. So wird Frau Meyer ab sofort im Fachdienst Zentrale Dienste, also in der inneren Verwaltung tätig sein, während der Einsatzbereich von Frau Rehländer im Fachdienst Finanzen angesiedelt ist. Beide haben jedoch signalisiert, dass sie sich auch für andere Aufgabengebiete interessieren könnten, z. B. das Bau- oder das Sozialamt. Eine solche Veränderung ist eine reelle Aussicht: Den jungen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern unserer Verwaltung bieten sich viele Optionen, beim selben Arbeitgeber noch einmal in eine andere Abteilung zu wechseln, etwas ganz Anderes zu machen. Es ist ja nicht unüblich, dass junge Menschen nach dem Schulabschluss zwar eine grobe Vorstellung davon haben, was sie beruflich machen möchten. In welchen Bereich es konkret gehen soll, wissen sie aber noch nicht. Der Beruf des Verwaltungsfachangestellten bietet auf jeden Fall die Gelegenheit, sich noch einmal umzuschauen – und für sich in Ruhe diejenige Fachrichtung zu suchen, die am besten zu einem passt.

Darüber hinaus können sich die Kollegen immer weiter spezialisieren, z. B., um im Personalamt oder im technischen Bereich zu arbeiten, und sich zum Fachwirt weiterqualifizieren. Mitarbeitern bietet sich ebenso die Möglichkeit, später einmal in die freie Wirtschaft zu wechseln, weil sie mit ihren Kenntnissen auch dort gesucht werden.

Unabhängig davon, welcher Weg einmal beschritten wird: Für die Ausbildung zum / zur Verwaltungsfachangestellten spricht ebenfalls das Maß an Planungssicherheit, das wir garantieren können. Die Gemeinde Winsen (Aller) garantiert ihren Auszubildenden, dass sie nach einer bestandenen Prüfung erst einmal für ein Jahr übernommen werden. Davon abgesehen ist es uns in den vergangenen Jahren immer gelungen, dass die Personen, die bei uns bleiben wollten, dies auch realisieren konnten.

Gern verweise ich auf die vielen Beispiele dafür, dass frühere Auszubildende seit Langem in der Verwaltung arbeiten und heute als Führungskräfte für uns tätig sind. Das sind Kolleginnen und Kollegen, die sich über viele Jahre hinweg hier ihre Lorbeeren verdient haben und keinen Grund gesehen haben, zu einem anderen Arbeitgeber zu wechseln. Heute scheint es ja beinahe aus der Zeit gefallen, dass Menschen über 20, 30 Jahre hinweg am selben Ort angestellt sind.

Einen Punkt möchte ich noch erwähnen: Ich selbst empfinde es als reizvoll, für den eigenen Ort arbeiten zu können; dort, wo ich sehe, was mein eigenes Handeln bewirkt. Es erscheint mir äußerst befriedigend, wenn man seine tägliche Arbeit in der Umsetzung sehen kann. Allerdings muss man dafür eine Voraussetzung mitbringen: Man sollte es aushalten können, wenn einen die Leute im Ort wiedererkennen, wenn man z. B. im Supermarkt einmal auf berufliche Dinge angesprochen wird. Ich persönlich finde das in Ordnung; deswegen werben wir ja auch mit dem Spruch, dass wir „Menschen mit Gesicht“ sind. Wir wollen Ansprechpersonen für die Bevölkerung sein, und es ist wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger ihre Hemmschwelle gegenüber der Verwaltung verlieren.

Verwaltungsfachangestellter, das ist ein toller Beruf und von der Vielseitigkeit her kaum zu überbieten. Interessieren Sie sich für diesen Ausbildungsweg? Dann verweise ich gern schon jetzt auf die kommenden Ausschreibungen: Nach den Sommerferien werden wir wieder nach unseren neuen Auszubildenden suchen. Wir freuen uns über Ihre Bewerbung!

Dirk Oelmann